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Ratenkredit - Online Ratenkredit

Ist eine größere Anschaffung zu tätigen oder gewünscht, kann man deren Finanzierung über einen Ratenkredit vornehmen. Diese Finanzierungsform wird meist dann bevorzugt, wenn die erforderliche Liquidität fehlt oder das Girokonto langfristig überzogen ist. Die Laufzeit eines Ratenkredits ist vorwiegend mittelfristig. Der Kreditnehmer erhält den vereinbarten Betrag vom Kreditgeber in einer Summe ausgezahlt.
Die Höhe der einzelnen monatlichen Rückzahlungsraten an das Kreditinstitut ist von den Einkünften des Kreditnehmers sowie der vereinbarten Laufzeit abhängig.

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Man hat auch die Möglichkeit, mittels eines neuen Ratenkredits einen laufenden Ratenkredit mit höheren Zinsen abzuzahlen oder einen Dispositionskredit abzulösen. Auch eine Umschuldung und damit die Einsparung hoher Zinsbelastungen ist damit finanzierbar - jedoch müssen alle Gegebenheiten genau nachgerechnet und durchdacht werden, worunter auch Details wie Laufzeit, Kreditwürdigkeit und Rückzahlung fallen.

Vor Abschluss eines Ratenkredit-Vertrages ist ein Vergleich zwischen den verschiedenen Geldinstituten sinnvoll, denn es gelten unterschiedlichste Konditionen hinsichtlich Zinssatz, Laufzeit und Kreditkosten. Meist sind Direktbanken in der Lage, günstigere Angebote als Filialbanken unterbreiten zu können.

Das wichtigste Kriterium zur Entscheidung, welcher Kredit günstiger ist, bietet der effektive Jahreszinssatz. Man kann mit seiner Hilfe die Jahresgesamtbelastung prozentual zur Kreditsumme errechnen. Häufig wird eine einmalige Bearbeitungsgebühr fällig, evtl. auch Provision, diese sind im effektiven Zinssatz berücksichtigt. Somit ist ein Vergleich zwischen den verschiedenen Angeboten nicht schwer. Derzeit liegt der durchschnittliche effektive Jahreszins zwischen 6 bis 10 Prozent, aber auch Abschlüsse zu 5 % bei einem Betrag von 10.000 Euro sind möglich. Vorsicht ist geboten, wenn Zinssätze von 20 Prozent und mehr verlangt werden.

Außerdem sei an dieser Stelle auch vor so genannten Blitzkrediten und dergleichen gewarnt. Die tatsächlichen Konditionen stehen meist im Kleingedruckten und werden dadurch übersehen. Auch sind die Vermittlungsgebühren oft so hoch, dass diese Kredite die Kosten bei Banken und Sparkassen weit übersteigen, es ist also immer ratsam Ratenkredite zu vergleichen.

Maßgebend jedoch für jede Kreditaufnahme ist das monatliche Einkommen und die zu berücksichtigenden fixen Kosten. Davon abhängig ist die Höhe der Rate, die monatlich geleistet werden kann. Dabei sollte man jedoch stets eine Reserve für unerwartete Ereignisse einplanen. Sinnvoll ist auch eine Zinsfestschreibung über die Dauer des Vertrages, damit die Belastung gleich bleibend hoch ist. Ratenkredite, bei denen der Zinssatz von der Bank geändert werden kann, bezeichnet man als Vario-, Scheck- oder Auffüll- Ratenkredit. Sie sind vielleicht auf den ersten Blick günstiger als solche mit festem Zinssatz, jedoch kann bei Zinssatzschwankungen die Neuverschuldung des Kreditnehmers zunehmen und der Überblick über den Umfang der Verschuldung geht verloren.